Liebes Tagebuch…

Ein Wohnmobil von hinten, aus dem Fenster schaut ein Kissen in Katzenform und über dem Fenster ein Aufkleber mit "Arbeiten unterwegs"
Simon's Cat, der Namensgeber für unser Wohnmobil
Ein Wohnmobil von hinten, aus dem Fenster schaut ein Kissen in Katzenform und über dem Fenster ein Aufkleber mit "Arbeiten unterwegs"
Simon’s Cat, der Namensgeber für unser Wohnmobil

Ich habe heute ein Weilchen überlegt, was ich schreiben soll. Mir gingen eine Menge Themen durch den Kopf: Spanische Lautstärke und Herzlichkeit, das Alleinsein, der Glaube an die Menschlichkeit.

Das sind nur einige der Themen, die mir heute als Thema für diesen Beitrag durch den Kopf gegangen sind nachdem Sebastian sich auf den Weg zum Flughafen gemacht hat. Im Grunde genommen sind sie jeder einen ausführlichen Beitrag wert! Vielleicht später mal. Heute erzähle ich nur, wie ich darauf komme nach diesem Wochenende, das mit einer kleinen Geburtstagsfeier mit den Vieren aus dem roten Bus Horst und einem Ausflug nach Malaga total entspannt und ziemlich arbeitsfrei gewesen ist.

Dass Spanier nicht leise können, ist mir schon öfter aufgefallen. Das ist mir im Grunde genommen sehr sympathisch, weil wenn meine Familie zusammen kommt, dann wird es auch immer sehr laut. Manchmal wundern wir uns selber darüber, können aber auch irgendwie nichts dagegen tun… Aber wenn man, so wie wir gestern, mitten in den Día de la Constitución hineinstolpert und nicht auf die Menschenmassen und den Volksfestcharakter in Malaga vorbereitet ist (von dem fast 6 km langen „Spaziergang“ einmal abgesehen), kann es doch schon anstrengend sein. Allerdings macht die Herzlichkeit, die einem überall entgegen gebracht wird, doch schnell alles wett.

Ein Fahrradschild, das verbietet schnell zu fahren aus Rücksicht auf die Fußgänger
So schnell wäre ich entlang der Küste von Malaga auch gerne unterwegs gewesen. Stattdessen ging es zu Fuß.

Vermutlich müsste ich nur zum Ausdruck bringen, dass ich einsam bin und würde direkt von den Betreibern des Stellplatzes „El Rincon“ in die Familie aufgenommen werden 😀 Die sind alle total besorgt, dass ich mich nicht wohl fühle so alleine in unserem Simon oder etwas brauchen könnte (was auch immer das sein mag. Denn auch wenn sich Sebastian sonst um die Entsorgung kümmert, habe ich es im Vorfeld geübt und habe einen Plan!). Und so habe ich schon eine Einladung zum Shoppen und Fahrrad fahren und das, wo ich mich auf die drei Tage allein sein im Grunde genommen sogar gefreut habe.

Ja, die Nächte werden bestimmt etwas merkwürdig. Es sind ja auch tatsächlich meine ersten Nächte ganz allein in unserem Simon. Aber zum einen bin ich so gut vorbereitet, wie ich ein kann, stehe auf einem gut bewachten und besuchten Stellplatz und das Allerwichtigste: Ich glaube an das Gute im Menschen! Haltet mich für naiv, aber ich bin tatsächlich fest davon überzeugt, dass Menschlichkeit der Schlüssel für die Lösung all unserer Probleme ist. Wenn sich jeder auf seine eigene Menschlichkeit besinnen würde, hätten wir viele Probleme nicht.

Die Sonne geht unter an einem Strand mit zwei großen und mehreren kleineren Palmen
Auch der Sonnenuntergang am Strand von Malaga ist traumhaft schön!

In diesem Sinne freue ich mich auf eine Nacht im Alkoven (sozusagen eine doppelte Premiere) und auf viele lange Telefonate mit der Familie und Freunden. Vermutlich muss Sebastian einfach noch mal nach Berlin fliegen, damit ich alles schaffe, was ich mir vorgenommen habe 😉

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Über Steffi 80 Artikel
Ich bin Stefanie und reise mit meinem Mann als Digitale Nomaden um die Welt. Auf unserem Blog schreibe ich hauptsächlich über die Gedanken und Vorbereitungen auf dem Weg zum Start unserer Reise ebenso wie die Aufgaben, die sich uns unterwegs stellen.

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