Haushaltsauflösung Teil 2: Es ist nicht mehr viel…

Koffer und Kisten stehen in einer Wohnung
Bei einem Umzug ist immer viel zu tun - bei einer Haushaltsauflösung gilt das noch mehr!

In dem zweiten Artikel meiner kleinen Reihe erzähle ich dir, warum „Jetzt ist es nicht mehr viel.“ immer maßlos untertrieben, wenn nicht sogar gelogen ist! Es bleibt bis zum Schluss eine Menge zu tun, aber Schritt für Schritt schaffst auch du es, deinen Haushalt aufzulösen, um digitaler Nomade zu werden.

Vorbereitungen

Im ersten Teil habe ich Dir gezeigt, wie wichtig es ist, dir im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, was aus deinem Hausrat dir wirklich wichtig ist.

Mein Tipp dafür: überlege dir, was dir wirklich fehlen wird, wenn deine Wohnung abbrennen würde (was ich selbstverständlich niemandem von uns wünsche. Aber es hat mir geholfen, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren.).

Wenn dir bewusst geworden ist, was du einlagern musst und dachtest, das war schwer, dann muss ich dich enttäuschen. Denn jetzt kommt erst der wirklich schwierige Teil:

das Verkaufen!

Denn nur, weil du etwas nicht mit Tränen vermissen würdest, wenn es verbrennen würde, heißt das noch lange nicht, dass du es leichten Herzens weg geben kannst. Das kannst du mir aus eigener Erfahrung glauben: Auf einmal stehst du in deiner leerer werdenden Wohnung und jemand feilscht mit dir um deine High Heels, die du eh nur selten getragen hast und von denen du gedacht hast, dass du sie ohne weiteres verkaufen kannst und dir kommen die Tränen. (Männliche Leser setzen an Stelle der High Heels bitte irgendein technisches Spielzeug ein an dem ihr Herz hängt, das aber nicht überlebensnotwendig als Digitaler Nomade ist.)

Sepia-Bild mit Frauenfüßen in High Heel Peeptoes
Vielleicht kannst du sie nicht mit auf Weltreise nehmen – aber verscherbeln kannst du sie auch nicht!

In einer solche Situation habe ich zwei Tipps für dich:

1. Höre auf dein Herz! Und wenn es dir sagt, dass du die Schuhe nur weggeben kannst, wenn du Summe X dafür bekommst, dann bleibst du auch dabei. Sonst wirst du es ewig bedauern und nie das Gefühl der Freiheit erleben, dass sich einstellt, wenn du dich von deinen Sachen trennst.

2. Gib Dinge, für die du nicht den dir angemessen erscheinenden Preis bekommst, an befreundete Personen oder für einen guten Zweck ab. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich wesentlich besser von solchen Sachen, wie meinen geliebten Schuhen, trennen konnte, wenn ich das Gefühl hatte, der Gegenüber weiß ihren Wert auch zu schätzen. Und das ist nun einmal nicht der Fall, wenn sie um die High Hehls feilscht wie auf einem Türkischen Basar.

Auswahlkriterien

Nach diesen zum Teil emotional sehr aufwühlenden Erfahrungen bei unserer Haushaltsauflösung (Ja, ich weiß auch, dass es im Grunde genommen albern ist um Bücher oder Schuhe zu trauern. Na und? Trauern ist menschlich. Und mit Sicherheit umfasst diese Trauer auch mehr als nur ein paar Schuhe. Also weine ich und freue mich, dass ich los lassen kann und damit auf dem richtigen Weg bin.), würde ich meine Dinge mittlerweile in die folgenden Kategorien aufteilen:

  • Eindeutig zu behalten und einzulagern
  • Eindeutig zu verkaufen
  • Zu Verschenken (weil es weder materiellen noch ideellen Wert hat)
  • In liebevolle und wertschätzende Hände abzugeben (weil es ideellen Wert hat, der aber nicht so hoch ist, dass der Verstand überstimmt werden könnte, es einzulagern)
  • Zu verschrotten

Wobei die letzte Kategorie eindeutig eine Entscheidung ist, die du erst ganz am Ende also kurz vor der Wohnungsübergabe treffen solltest. Denn du wirst dich wundern, was andere Leute noch gebrauchen können, was du dem Schrott zugedacht hattest. Denk dran: die anderen Menschen, die bei dir vorbei kommen, gehören noch zu den Jägern und Sammlern. 😉

Kram (ein Ventilator, eine Pinnwand, eine Kiste mit Lampen) steht auf dem Boden
Du wirst dich wundern, was du noch alles verkauft bekommst!

Sinnvolle Reihenfolge einer Haushaltsauflösung

Im Grund genommen gibt es nur eine sinnvolle Reihenfolge deiner Haushaltsauflösung:

Erst den Inhalt, dann die Möbel!

Und erst die unwichtigen, zum Schluss die wichtigen Möbel.

Rein psychologisch gesehen, ist es natürlich viel motivierender, wenn du deinen Kleiderschrank als erstes verkaufst. Zum einen bekommst du mehr Geld dafür als für die Kleider in diesem Schrank. Und wenn du mit dem Verkauf deine Reisekasse aufstocken willst, dann ist das ein gewaltiger Motivationsschub! Zum anderen ist an der Stelle, an der der Schrank sonst gestanden hat, eine große Lücke, die dir suggeriert, wie viel du von deiner Haushaltsauflösung schon geschafft hast.

Wir haben das so gemacht.

Mach es nicht nach!

Wir haben erst die Möbel und dann den Inhalt verkauft und das zum Teil mit Möbelstücken, die noch nicht ausgeräumt worden waren… Das ist kein guter Plan! Vielleicht kannst du dir vorstellen, in was für ein Chaos das zwischendrin ausgeartet ist?

Nicht?

Sei froh!

Du willst gar nicht wissen, wie das gewesen ist!

Kisten und Koffer stehen chaotisch in einer Wohnung
Du endest im Chaos, wenn du erst die Möbel und dann den Kleinkram verkaufst!

Da ich dir mit diesem Artikel zeigen möchte, wie du am einfachsten und stressfreiesten deinen Haushalt auflöst, rate ich dir also dringend ab, es uns nachzumachen. Denn so, wie wir es gemacht haben, klappt das definitiv nicht stress- und streitfrei!

(Wenn dir der Grund noch nicht ganz klar ist, dann lass dir gesagt sein, dass Sachen, die sonst in mehreren Ebenen in einem Schrank hängen, nach viel mehr aussehen, wenn du sie nun in einer horizontalen Ebene auf dem Boden ausbreiten musst.)

Daher möchte ich dir für deinen eigenen Seelenfrieden dringend raten, die folgende (eigentlich sehr logische) Reihenfolge einzuhalten:

  1. Überlege dir, was dir wirklich wichtig ist und packe diese Dinge in stabile, durchsichtige Kisten!
  2. Verkaufe die Dinge, von denen du dich trennen möchtest!
  3. Veranstalte einen Wohnungsflohmarkt – oder mehrere!
  4. Als letzten Schritt verkaufe deine Möbel von den unwichtigen zu den wichtigen!

Warum durchsichtige Kisten?

Alles, was du in Kisten packst, ist aus den Augen und damit aus dem Sinn. Das ist gewollt für die Dinge, bei denen du dir sicher bist, dass du sie einlagern möchtest. Alle die Sachen, die dir Bauchgrimmen verursachen bei dem Gedanken sie wegzugeben, oder die aus einem anderen Grund auf dem „Vielleicht“-Haufen gelandet sind, solltest du nicht aus den Augen lassen. Denn wenn du sie regelmäßig siehst, kannst du entweder Abschied nehmen oder sie doch einlagern. Deshalb würde ich an dieser Stelle durchsichtige Plastikboxen vorschlagen, so dass du immer wieder auch von außen siehst, was drin ist und dich eventuell im Laufe der Zeit noch von dem einen oder anderen trennen kannst.

Verkaufen, aber wo?

Im ersten Teil meiner kleinen Artikelreihe habe ich dir erzählt, dass wir unsere Bücher, CDs und DVDs bei momox und rebuy eingescannt und verkauft haben.

Den Rest, also Kleidung, Dekoration, Wanduhren, Vasen, Geschirr und so weiter, haben wir nahezu ausschließlich über eBay-Kleinanzeigen verkauft. Diese Seite hat gegenüber eBay den großen Vorteil, dass keine Gebühren für dich anfallen. Es sind 50 Anzeigen pro 30 Tage kostenlos. Bei sehr vielen zu verkaufenden Sachen, kannst du diese in einer Anzeige zusammenfassen. (Weitere Tipps zum Thema eBay-Kleinanzeigen findest du weiter unten im Artikel.)

Du solltest rechtzeitig genug (mindestens drei Monate vor deinem Auszug) damit anfangen deine Sachen einzustellen, denn du wirst manchmal nicht auf Anhieb jemanden finden, der den von dir angegebenen Preis zahlen möchte. Aber sei sicher: es gibt diesen jemand! Manchmal dauert es nur ein wenig länger ihn zu finden. Zeit, die wir leider am Ende nicht mehr hatten. Mach diesen Fehler nicht und fang mehrere Monate vor dem Wohnungsauszug an deine Sachen zu verkaufen!

Sachen stehen für einen Flohmarkt ausgebreitet auf dem Boden
Bei einem Haus- oder Wohnungsflohmarkt wirst du alle deine Sachen los

Wohnungsflohmarkt

Alles, was du nicht über eBay-Kleinanzeigen verkauft hast, kannst du bei einem Wohnungsflohmarkt los werden. Das ist genau das, was das Wort sagt: ein Flohmarkt in deiner eigenen Wohnung und nur mit deinen Sachen. Wenn du dir einen Zeitpunkt überlegt hast (Wochenenden bieten sich an, weil dann viele Leute Zeit haben), dann hast du die folgenden Wege, um diesen Termin und den Ort bekannt zu machen:

  • Sag deinen Freunden, Verwandten, Bekannten Bescheid, dass und wann du einen Wohnungsflohmarkt veranstaltest.
  • Veröffentliche den Zeitpunkt und einige Bilder am Schwarzen Brett und bei Facebook in den Flohmarkt- und Verkaufsgruppen deiner Stadt.
  • Gibt es eine Uni oder Fachhochschule bei dir? Dann häng dort eine Notiz aus egal ob real und/oder virtuell.
  • Falls du in einem Sportverein, einer Yogaschule oder ähnlichem bist, leg dort ebenfalls einen Zettel aus.

Ich würde dir gerade bei Anzeigen am schwarzen Brett raten, den Zeitpunkt nicht zu weit in die Zukunft zu legen. Dort werden wie auch bei Facebook viele Anzeigen geschaltet und damit rutscht deine Anzeige schnell nach unten und wird nicht mehr gelesen. Anders als bei ebay-Kleinanzeigen suchen die Leute dort oftmals nicht gezielt nach zu verkaufenden Sachen. Also besser heute gegen Abend eine Anzeige für den Wohnungsflohmarkt am morgigen und übermorgigen Wochenende schalten. Und das dann in der Woche drauf wiederholen, wenn es nötig ist.

Bei einem Beitrag in einer der bestimmt auch in deiner Stadt vorhandenen Facebook-Gruppen zum Thema Flohmarkt und Verkauf, solltest du dir bewusst machen, dass es durchaus sein kann, dass du von Nachrichten überschwemmt wirst. Denn viele stöbern dort und wollen konkret etwas kaufen. Wir hatte bei unserem ersten Versuch ca. 70 Nachrichten innerhalb weniger Stunden und waren davon sowohl überrascht als auch überfordert, weil wir eigentlich arbeiten mussten. Richte dich und deine Zeitplanung also darauf ein 🙂

Bei einem Wohnungsflohmarkt  ist es von großem Vorteil, wenn du deine Möbel noch hast. Denn dann kannst du die Dinge viel besser präsentieren und keiner muss auf dem Fußboden herumkriechen! Und vielleicht möchte ja der eine oder andere auch ein Möbelstück erwerben. Dann kannst du dich mit ihm oder ihr einigen. Lass dir eine Anzahlung geben und mach einen konkreten Termin zur Abholung aus.

Möbel verkaufen

Spätestens vier Wochen besser sechs Wochen vor deinem endgültigen Auszug solltest du den größten Teil der Kleinteile verkauft haben und anfangen deine Möbel zu verkaufen. Wenn möglich, dann von den unwichtigen zu den wichtigen. Also verkauf erst deine Regale und Wohnzimmermobiliar und als letztes die Küche und Waschmaschine.

Ein leerer Kleiderschrank
Möbel, insbesondere solche von IKEA, kannst du gut bei eBay-Kleinanzeigen verkaufen.

Dafür lohnt es sich, dich in in deinem Verwandten- und Bekanntenkreis umzuhören. Hat sich gerade ein Paar getrennt und oder zieht ein Kind aus? Beides gute Gelegenheiten zum Beispiel deine Küche an den Mann oder die Frau zu bringen. Alles andere, vor allem IKEA-Möbel und Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen geht sehr schnell bei ebay-Kleinanzeigen weg. Lass dich nicht von dem Erstbesten über’s Ohr hauen. Erkundige dich am Besten vorher selbst bei eBay oder eBay-Kleinanzeigen, was  das Möbelstück noch wert ist und überlege dir, was du selber noch bereit wäret zu zahlen. Dann hast du einen guten Indikator für den zu erzielenden Preis. Und nach dem ersten, der dir einen Dumpingpreis zahlen möchte, kommt auch noch ein zweiter, der den von dir angegebenen Preis ohne mit der Wimper zu zucken zahlt. Das braucht nur eben manchmal ein bisschen Geduld und Zeit.

Tipps zu Facebook-Gruppen und eBay-Kleinanzeigen

Der größte Geheimtipp bei unserer Haushaltsauflösung waren die Facebook-Gruppen unserer Heimatstadt Leipzig. Erst haben wir dort nur die Anzeigen für unseren Wohnungsflohmarkt geschaltet, aber nach dem ersten Erfolg haben wir uns bei sämtlichen „Verkaufen Leipzig“, „Flohmarkt Leipzig“, „Schnäppchen Leipzig“, … angemeldet und haben dort die Bilder und Preise einzeln eingestellt. Das war etwas Arbeit, geht aber dank copy and paste relativ problemlos und brachte einen wahren Verkaufsschub. (Allerdings sind die Leute von Facebook auch nicht zuverlässiger als die bei eBay-Kleinanzeigen. Wir vermuten, dass ca. 1/3 der Leute zusagen und dann nie wieder von sich hören geschweige denn sehen ließen.)

Screenshot einer Verkaufsanzeige in einer Facebook-Gruppe
Facebook-Gruppen sind ein hervorragender Ort, um Sachen innerhalb einer Stadt zu verkaufen.

Aus dem, was wir im Umgang mit eBay-Kleinanzeigen gelernt haben und was dir zu einer besseren Ausbeute und weniger Stress verhelfen kann, resultieren die folgenden Tipps:

  • Normalerweise ist den Käufern bewusst, dass die Dinge nicht verschickt sondern abgeholt werden müssen. Wir haben es trotzdem immer mit in die Anzeige geschrieben. Bei Sachen, die gut in eine Kiste passen, haben wir sie auch zum Versand angeboten und in die Anzeige geschrieben „zuzüglich X€ Versandkosten“. Manches Mal waren dann die Versandkosten der Rabatt, den wir gewährt haben. Versandt haben wir dann erst nach Zahlungseingang.

  • Wenn jemand kommt, um ein Möbelstück anzusehen und es dann kaufen möchte, lass dir eine Anzahlung und seine Handynummer geben und mach möglichst einen genauen Termin zur Abholung aus. So gehst du für dich unangenehmen „Ach, ich habe es mir anders überlegt“ aus dem Weg.
  • Leg dir für nachgefragte Dinge eine Warteliste an! Wenn sich also viele Leute für deine Waschmaschine interessieren, dann reserviere sie maximal bis abends für jemanden und lass dir von den anderen die Handynummern geben und sage ihnen, dass du sie anrufst, wenn der erste nicht kommt. Leider wirst du nämlich öfter erleben, dass Menschen, die Sachen von dir kaufen wollen, sagen, sie kämen am Abend und sich dann nie wieder melden. Ich weiß nicht, ob die Leute es schlicht vergessen, dass sie vorbei kommen wollten oder ob sie es sich in der Zwischenzeit anders überlegt haben, es ist auf jeden Fall ärgerlich für dich. Hab kein schlechtes Gewissen, wenn du deine Waschmaschine dann anderweitig verkauft hast!
  • Ruf die Leute, die interessiert sind und eine Handynummer in ihre Nachrichten schreiben direkt an. Das ist persönlicher als Nachrichten über eBay-Kleinanzeigen hin und her zu schreiben und führt zu einem besseren Erfolg.
  • Verlängere deine Anzeige bei eBay-Kleinanzeigen nicht, sondern stell sie wieder neu ein. Dadurch entgehst du dem Abrutschen und tauchst wieder ganz oben in den Suchergebnissen auf.

Fokus auf das Geschaffte oder wie man sich von der Lüge „Es ist nicht mehr viel.“ nicht unterkriegen lässt

Eingangs habe ich ja schon erwähnt, dass es immer gelogen ist, wenn du oder jemand anders sagt „Jetzt ist es nicht mehr viel.“ Das magst du oder die andere Person sagen, um nicht zu verzweifeln, aber es ist gelogen. Immer.

Es ist viel!

Es ist immer viel!

Schließlich sind wir Menschen ursprünglich Jäger und Sammler. Und wir können zwar versuchen unseren Besitz zu minimieren, aber Minimalist zu werden und nur mit einem Rucksack im Handgepäck um die Welt zu reisen, das klappt nicht von jetzt auf gleich und meiner Meinung nach auch nicht einfach nur, weil du es möchtest.

Und selbst wenn du zu den Menschen gehörst, die wenig Besitz ihr eigen nennen, so ist es immer noch mehr, als in dein Gepäckstück passen wird.

Mach dich also einfach darauf gefasst, dass bis zum Schluss viel zu tun ist und viel übrig bleibt. Und wahrscheinlich zu der letzten Woche Haushaltsauflösung noch der Stress der Wohnungsübergabe dazu kommt.

Sonnenstrahlen scheinen hinter dunklen Wolken hervor
Verlier nie dein Ziel aus den Augen, dann siehst du auch immer das Licht am Ende des Tunnels!

Das ist aber überhaupt gar nicht schlimm! Das ist zutiefst menschlich und es ist noch nie ein Meister vom Himmel gefallen. Und auch kein Digitaler Nomade 🙂

Denn was dich trotzdem weitermachen und den Stress durchhalten lässt ist dein Ziel, das du dir immer wieder vor Augen halten solltest! Du machst das alles um frei zu sein. Und es ist schon ein großer Schritt, dass du deinen Haushalt auflöst und alles verkaufst. Also erlaube dir zwischendrin stolz auf dich zu sein. Du hast dich entschieden nicht mehr zu den Jägern und Sammlern zu gehören. Aber es hat keiner behauptet, dass es einfach wird.

Wenn es dann aber geschafft hast, wirst du feststellen, dass es ein befreiendes Gefühl ist. Und dass du zu Recht stolz darauf sein kannst, was du geschafft hast! Den nächsten und entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Ortsunabhängigkeit! Glückwunsch 🙂

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Über Steffi 80 Artikel
Ich bin Stefanie und reise mit meinem Mann als Digitale Nomaden um die Welt. Auf unserem Blog schreibe ich hauptsächlich über die Gedanken und Vorbereitungen auf dem Weg zum Start unserer Reise ebenso wie die Aufgaben, die sich uns unterwegs stellen.

5 Kommentare

  1. Hallo Steffi,

    Wir kennen es, wir haben es hinter uns und ich glaube es endet immer im Chaos.

    Wir hatten allerdings noch zwei glückliche Umstände zur Hilfe, zwei Kinder, die auszogen und ihren eigenen Hausstand gründeten und eine Nachmieterin, die die restlichen Möbel übenommen hat.

    Viele Grüße
    Andreas

    • Hallo Andreas,
      ja, bei uns war tatsächlich ein „Glück im Unglück“, dass sich ein Paar in unserer Bekanntschaft getrennt hat (und spannenderweise auch viele Leute, die über ebay-Kleinanzeigen kamen dieses Schicksal teilten) und unsere Küche und große Teile des Wohnzimmers übernommen haben. Ansonsten wäre es noch schwieriger geworden!
      Tatsächlich endet es wohl auch immer im Chaos, weil man nicht so oft seinen kompletten Hausstand aufgibt 😉
      Einmal reicht ja auch vollkommen 😀
      Euer Modell finde ich aber tatsächlich auch extrem spannend.
      Viele Grüße zurück
      Steffi

  2. Hallo Steffi,

    bei unserer Nachmieterin war es die gleiche Geschichte.

    Am besten fand ich den Flow der entstand. Wir fingen langsam an, so ein bißchen klammern war schon dabei, aber wir wurden immer lockerer und haben immer freudiger die Sache weggegeben.

    Gruß
    Andreas

    • Hallo Andreas,
      ja das stimmt mit dem Flow. Der Anfang ist am Schwersten. Und bei uns wurde es dann noch mal das Ende, weil die Zeit knapp wurde und wir uns nicht mehr von den Dingen „verabschieden“ konnten. Es ist auch immer noch ganz schön viel, aber vor unserer nächsten langen Abreise wird noch einmal ausgemistet. 100 Dinge schaffen wir zwar eher nicht, aber der Weg ist das Ziel 🙂
      Ich glaube tatsächlich, dass das eine Entwicklung ist und es irgendwann immer leichter wird und man sich tatsächlich auf das Wesentliche fokussiert.
      Eine schöne Vorweihnachtszeit
      Steffi

  3. Hallo Steffi,

    ach wir kennen das leidige Thema. Man hat das Gefühl es nimmt kein Ende. Aber wenn wir Licht am Horizont sehen, steigt unsere Motivation. Ich kann jedem nur empfehlen sich ausreichend Hilfe zu besorgen. Angekündigte Wohnungsflohmärkte betrachten wir als eine der effektivsten Lösungen. Gerade in größeren Städten funktioniert dies sehr gut. Oder man gibt alles an Profis ab und erspart sich die Mühen.

    LG Jens

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