Und wann seht ihr euch was an?

Blick hinunter auf eine Bucht, einen Strand und einige Wohnmobile
Die Playa de la Higuerica ist nicht unbedingt ein Geheimtipp, aber wirklich schön!

Heute haben wir uns nach drei Tagen konzentriertem Arbeiten wieder auf den Weg Richtung Süden gemacht. Damit haben wir Valencia hinter uns gelassen ohne der Stadt einen Besuch abzustatten.

Dabei wäre unser Stellplatz in Campello dafür wirklich gut geeignet gewesen. Ganz in der Nähe fuhr eine Bahn direkt am Meer entlang nach Valencia. Und doch haben wir diese Chance nicht genutzt. Wenn wir ehrlich sind, haben wir dieses Mal nicht einmal einen Abstecher die Straße hinunter ans Meer gemacht.

Für manch einen (vermutlich die Meisten) mag das unverständlich sein. Aber wenn wir auf einem Stellplatz stehen, an dem das Internet so schnell ist, dass wir problemlos arbeiten können, wollen wir das ausnutzen. Denn auch wenn es oftmals so aussieht, wir sind nicht im Urlaub und zu tun ist sowieso immer mehr als genug! Ein Ausflug nach Valencia würde uns einen ganzen Tag „kosten“. Einen Tag an den wir konzentriert Arbeiten und Geld verdienen können. Geld mit dem wir weiter Richtung Süden fahren und auf Stellplätzen mit schnellem Internet stehen können. Ein Teufelskreis?!?
Blick aus einem Wohnwagenfenster hinaus auf das Meer
Für einen solchen Blick lohnt es sich, kein Sightseeing in der Stadt zu machen.

Manchmal tut es uns selber leid. Manchmal fragen wir uns, ob wir dann nicht auch in Deutschland hätten bleiben können. Aber wenn wir bei angenehmen 22 Grad draußen sitzen und essen, ein Sonnenbad nehmen oder frei an einem Platz direkt am Meer stehen, dann wissen wir wieder, dass das in Deutschland so zu dieser Jahreszeit nicht möglich wäre.

Der Blick über viele Mandarinenbäumchen und im Hintergrund blauer Himmel und Berge
Zuerst sind es nur Pinien und Olivenbäume gewesen, seit einiger Zeit säumen Mandarinenbäume die Straßen
Und so genießen wir die schöne Landschaft durch die wir auf unserem Weg in den Süden fahren. Wir erfreuen uns am Anblick der Mandarinen- und Orangen-Plantagen, an den Olivenbäumen und Palmen, die unseren Weg säumen, am Meer, das immer wieder neben der Straße auftaucht und an den Bergen, die eigentlich nie weit weg sind.
Und bei jedem Ort, von dem uns etwas Schönes erzählt wird, sagen wir uns: wir könnten, wenn wir wollten.

Aber wenn wir dann wie heute an der Playa de la Higuerica stehen und einfach nur das Meeresrauschen und den Ausblick aus unserem Simon genießen, wissen wir wieder, dass wir das eigentlich gar nicht wollen.
Eine Frau steht zögerlich mit den Füßen im Meer
Baden würde ich mich nicht mehr trauen, aber für die Füße war die Wassertemperatur ok.
Abendrot an einem Strand mit ein paar Felsen und Gräsern
Ein Sonnenuntergang ist in freier Landschaft gleich viel schöner als in einer Stadt.
Ein Wohnmobil steht an einem Strand
Unser Simon an der Playa de la Higuerica.
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Über Steffi 80 Artikel
Ich bin Stefanie und reise mit meinem Mann als Digitale Nomaden um die Welt. Auf unserem Blog schreibe ich hauptsächlich über die Gedanken und Vorbereitungen auf dem Weg zum Start unserer Reise ebenso wie die Aufgaben, die sich uns unterwegs stellen.

2 Kommentare

  1. Hallo Steffi,hallo Sebastian,
    vielen dank für die schönen Bilder. Habe jetzt auch eins davon als Hintergrundbild auf meinem Laptop installiert. so bin ich immer ein bisschen mit dabei. ganz liebe Grüße!

1 Trackback / Pingback

  1. Arbeiten unterwegs wünscht einen fröhlichen 1. Advent!

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