Warum es so still geworden ist

Blick über Wälder auf einen See
So still wie hier am Guadalhorce in El Chorro ist es gerade auch auf unserem etwas anderen Reiseblog

Es ist hier tatsächlich sehr ruhig geworden in den letzten Wochen. Das liegt aber nicht daran, dass es bei uns im „echten“ Leben so ruhig ist. Eher im Gegenteil…

Die letzten Monate schwanken bei uns zwischen Chaos, Stress und „wir brauchen dringend Urlaub“-Gedanken. Ich weiß, der eine oder andere kann sich das nicht vorstellen, weil wir ja eigentlich nur im Urlaub sind 😉 Trotzdem ist einfach eine Menge passiert in den letzten Wochen und Monaten.

Der Hund ist los!

Die Ruhe hier bei arbeiten-unterwegs.de liegt natürlich zum einen an der doch ziemlich großen Veränderung, die unser Kasperhund Chief mit sich gebracht hat. Wie vermutlich jeder frischgebackene Hundebesitzer haben auch wir die Umstellung ein kleines bisschen unterschätzt. Oder vielleicht auch eher in der Realität erst festgestellt, was das wirklich bedeutet, jetzt 3-4 Mal am Tag eine mehr oder weniger große Runde laufen zu müssen und 24 Stunden am Tag die Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen, das noch sooooooooo viel zu lernen hat.

Ein Hund liegt und schaut nach oben in die Kamera
Das ist er, der neue (Achtung Wortspiel 😛 !) Chief in unserem Leben

Wir sind grundsätzlich sehr glücklich mit und über unseren Chief, auch wenn wir uns an manchen Tagen immer wieder vor Augen halten müssen, dass er eben ein Pubertier ist und viele für uns alltägliche Dinge für ihn neu sind.

Auto fahren beispielsweise. Wo wir uns vorgestellt haben, dass unser Hündchen entspannt unterm Tisch auf seiner Decke liegt während wir unterwegs sind, muss der alles im Blick haben. Aus seiner Sicht verständlich. Aus unserer Sicht einer der Gründe, warum es hier so ruhig geworden ist. Denn wo ich VC (vor Chief :D) während der Fahrt einen ersten Artikelentwurf erstellt habe, bin ich jetzt entweder mit Fahren oder auf den Hund aufpassen beschäftigt. Es wird – wie alles – langsam besser. Mittlerweile hat er gerade auf langen Strecken wie heute immer wieder Ruhephasen, in denen er entspannt im Fußraum oder auf dem Sofa am Tisch liegt und ich doch mal wieder dazu komme, meine Gedanken nieder zu schreiben.

Arbeit, nichts als Arbeit…

Der zweite ausschlaggebende Grund für die Stille liegt im ersten Wort unserer Domain begründet: Arbeiten. Wir arbeiten gerade mehr mit der HSB-Akademie zusammen, bei der wir beide als Online-Dozenten tätig sind. Gerade im Moment kommt dazu unsere Mitarbeit an einem neuen Kurs. Das macht auf der einen Seite sehr viel Spaß (es ist ja tatsächlich so, dass das Lehrerin-Sein nicht der Teile meines vorherigen Berufslebens gewesen ist, der mich genervt hat…!) ist auf der anderen Seite aber mit richtig viel Schreibarbeit verbunden. Sonst habe ich abends den Tag Revue passieren lassen und die Gedanken in einem Blogbeitrag niedergeschrieben. Momentan schreibe ich entweder an den Studienbriefen oder habe die Nase voll vom Schreiben und klappe den Laptop zu.

Ein Laptop steht auf einem Tisch vor einem Fenster mit Blick aufs Meer
Auch Arbeit mit toller Aussicht ist letztendlich immer noch Arbeit 😉
Genau wie in den ersten Wochen mit unserem Chief ist es jetzt so, dass ich so konzentriert und fokussiert auf das Kursthema bin, dass ich wenig Gedanken für andere Dinge übrig habe. Und genau wie ich denke, dass der fünfte Artikel über „Chiefie hat heute fast gar nicht an der Leine gezogen“ für die meisten Leser nicht interessant ist, ist es auch keiner über die Inhalte eines Kurse für Online-Handel 🙂
Deswegen bleibt es vermutlich die nächsten zwei-drei Wochen noch etwas ruhiger, bis wir wieder etwas weniger Arbeiten, Chaos und Stress haben und etwas mehr ein entspanntes Leben genießen können.
Es sei denn wir entscheiden uns doch dafür mit nur zwei Übernachtungen durch Frankreich zu rauschen. Dann habe ich bestimmt genug Zeit für noch ein paar Artikel 🙂
Dir hat der Beitrag gefallen? Hilf Freunden und teile ihn doch bitte!
Über Steffi 80 Artikel
Ich bin Stefanie und reise mit meinem Mann als Digitale Nomaden um die Welt. Auf unserem Blog schreibe ich hauptsächlich über die Gedanken und Vorbereitungen auf dem Weg zum Start unserer Reise ebenso wie die Aufgaben, die sich uns unterwegs stellen.

4 Kommentare

  1. Hi, ihr Drei.
    Wie alle großen Veränderungen brauchts dann halt noch Zeit. Erstmal ist es doch nicht schlecht, daß ihr euch die Zeit nehmt euch so richtig aneinander zu gewöhnen und eine Pause vom Schreiben kann auch ganz wertvoll sein.
    Vielleicht kommt ihr zurück mit ganz anderen Artikeln? Familiengeschichten zum Beispiel, denn irgendwie seid ihr das doch nun.
    Ähnlich wie ein Kind wird auch Chief vermutlich seine Art Auto zu fahren lange Zeit nicht verändern. Also packt genug Feuchttücher ein, um die Scheibe wieder freizuwischen, kauf dir ein Diktiergerät, damit du die Artikelentwürfe reinsprechen kannst und kurbelt öfter mal die Fensterscheibe runter für mehr freie Sicht auf der Strecke. 🙂
    Ich wünsche euch viel Spaß zu dritt.
    Wir sehen uns auf dem Weg!

    • Max, danke für diesen wundervollen Kommentar 🙂
      Wir machen genau das und geben der Veränderung die Zeit, die sie braucht.
      Wir wünschen auch dir auf deinem neuen Weg viel Erfolg und vor allem Spaß! Wir sehen uns auf dem Weg.

      VG, Sebastian

  2. Hallo zusammen. Meine Frau und ich Planen ab 1.1.17 auch ganz Europa zu bereisen. Wir rechnen viele Jahre dafür. Geplant ist je nach Ort für längere Zeit zu bleiben bis wir dort alles besichtigt haben und dann geht’s weiter zum nächsten Ort. Bis jetzt ist es immer spanend wenn Ihr von euren Erlebnissen schreibt. Jetzt hätte ich aber noch einige fragen?? Wie macht Ihr es eigentlich mit eurer Krankenkasse den Versicherungen und das Vorführen von eurem Fahrzeug? Ich nehme nicht an das Ihr jedes mal zum Vorführen nach Deutschland fährt?. Würde mich freuen um Typs auch wenn wir aus der Schweiz sind. äs grüässli von Röbi & Silvia

    • Hallo Roberto,

      danke für deinen Kommentar 🙂
      Wir sind zum Arbeiten ab und zu in Deutschland. Vor allem im Sommer. Freund und Familie besuchen, Termine wahrnehmen. Da können wir auch mit dem Wagen eben beim TÜV vorbei schauen. Krankenversichert sind wir privat und gesetzlich in Deutschland, jeweils mit einer Zusatzversicherung fürs Ausland auf Grund verschiedener Voraussetzungen. Wir haben da fitte Berater, die uns die richtigen Sachen herausgesucht haben.

      Beantwortet das deine Fragen?

      VG,
      Sebastian

1 Trackback / Pingback

  1. Arbeiten unterwegs ist wieder da!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*