Wie die Zeit vergeht

Wohnmobile parken vor einer Festung
Unser erster Stellplatz in Portugal direkt hinter der Grenze.
Wohnmobile parken vor einer Festung
Unser erster Stellplatz in Portugal direkt hinter der Grenze.

Es ist manchmal schon spannend, wie schnell die Zeit vergeht. Schwupps sind wir schon in Portugal. Wie sehr man sich irren kann mit Einschätzungen der Zeit haben wir heute erlebt.Gestern sind wir von dem kostenpflichtigen Stellplatz zwischen Sanlúcar de Barrameda und Chipiona wieder auf den kostenlosen direkt in Sanlúcar de Barrameda gefahren, weil wir dort André und Dani von pistenrudel.de treffen wollten. Die beiden sind momentan mit ihrer Ronja für 5 Wochen Urlaub in Portugal und Spanien unterwegs und haben uns erzählt, wie schnell diese Zeit vergangen ist.

Ein Golden Retriever auf einem Sandplatz
Ein wichtiger Teil des Pistenrudels 😉

Spannenderweise kannten wir uns vorher nur von Facebook-Nachrichten, in denen wir abgeglichen haben, wo wir jeweils sind. Die beiden sind von Portugal nach Spanien gefahren und wir ja den anderen Weg von Spanien nach Portugal. Und nun hatten wir es geschafft und uns getroffen. Wie bisher eigentlich immer bei den Begegnungen, die wir auf unserer Reise so gemacht haben, waren wir uns auf Anhieb sympathisch und haben nicht nur den Nachmittag verquatscht, sondern auch noch den Abend mit Tapas essen verbracht. Beim anschließenden Absacker in unserem Simon verging die Zeit ebenfalls wie im Flug und ehe wir uns versahen, war es nach Mitternacht.

Ebbe und in der Ferne zwei Schiffe
Ebbe an der Atlantikküste zwischen Sanlúcar de Barrameda und Chipiona. So wie in unserer Gasflasche.

Nach einem so entspannten Tag und Abend kam heute morgen dann ein kleiner Schreckmoment. Denn unsere Heizung, die treue Seele, zeigte auf einmal eine Störung an. Ok mit 15 Grad war es im Wohnmobil jetzt noch nicht bitterkalt, aber ein bisschen warme Luft zum Aufstehen und Waschen wäre doch schon schön gewesen. Nachdem wir beide einhellig der Meinung gewesen sind, dass es nicht am Gas liegen kann, weil zum einen der Kühlschrank noch lief und zum anderen die Flasche ja gerade erst angeschlossen worden ist, ging es an die Ursachenforschung. Naja, unser Simon ist 20 Jahre alt und da darf dann auch schon mal etwas kaputt gehen. Wir haben also unsere Unterlagen gewälzt und unseren Freund Google gefragt, was wir tun könnten. Da denken nach Kaffee und Frühstück einfach besser geht, habe ich mich also daran gemacht und unsere Espressomaschine auf den Herd gestellt. Dabei haben wir dann festgestellt, dass es doch das Gas sein muss. Die Gasflamme ist viel kleiner gewesen als normalerweise. Also ist Sebastian nach draußen gegangen und hat die Flasche überprüft und tatsächlich, sie war so gut wie leer. Das hat für einige Diskussionen gesorgt, warum das denn so ist. Wir haben ja zwar in den letzten Wochen morgens und/oder abends immer mal wieder für vielleicht 1/2 oder 1h die Heizung angehabt, aber wir sind doch gerade erst vom Stellplatz in Rincon los gefahren.

Tja, was soll ich euch sagen? Wir sind schon wieder 2 Wochen aus Rincon weg. Und damit ist die Gasflasche gute 3,5 Wochen in Betrieb und darf dann doch auch mal leer sein. Ist es nicht unfassbar, wie schnell die Zeit manchmal vergeht? Und es kommt einem überhaupt nicht so vor!

Flut und in der Ferne zwei Schiffe
Ein großer Unterschied zwischen Ebbe und Flut an diesem Teil der Atlantikküste.

Jetzt sind wir also in Portugal angekommen. Mit einer frisch (auf spanisch!) getauschten Gasflasche („Deseo reemplazar mi botella de gas!“ haben wir während der Fahrt geübt. Blöd nur, dass es uns doch immer noch schwer fällt die Antworten und Gegenfragen zu verstehen ;-D) und ganz vielen Stellplatztipps im Gepäck. Noch eine Woche, dann fliege ich für ein paar Tage zu meiner Familie. Und das bedeutet, dass 2015 Geschichte ist.

Wie die Zeit vergeht…

Kennst Du das auch, wenn die Zeit vergeht, ohne dass Du es merkst?

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Über Steffi 80 Artikel
Ich bin Stefanie und reise mit meinem Mann als Digitale Nomaden um die Welt. Auf unserem Blog schreibe ich hauptsächlich über die Gedanken und Vorbereitungen auf dem Weg zum Start unserer Reise ebenso wie die Aufgaben, die sich uns unterwegs stellen.

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