Leben und arbeiten im Wohnmobil – Reisebericht Juni 2015

Ein Wohnmobil mit Blick auf eine Bank und dahinter die Nordsee bei Ebbe
Unser erster Wohnmobil-Stellplatz an der Nordsee in Burhave
Ein Wohnmobil mit Blick auf eine Bank und dahinter die Nordsee bei Ebbe
Unser erster Wohnmobil-Stellplatz an der Nordsee in Burhave

Heute (05.08.2015) ist es genau 2 Monate und 2 Tage her, dass wir aus Versehen ein Wohnmobil gekauft haben. Zeit zurück zu schauen auf unseren ersten Monat mit Simon, dem Wohnmobil.

Wir haben den Monat Juni damit gestartet, dass Steffi ihren ersten Firmenwagen überhaupt angemeldet hat. Und dann ist es auch noch gleich ein Wohnmobil. Aber warum denn auch nur nicht? Es passt auf jeden Fall zu unserem Lebensstil als Digitale Nomaden. Und da wir gerade eh in Deutschland so viele Termine haben, eröffnet uns ein Zuhause auf Rädern ganz neue Freiheiten.
Da der Alltag auf Rädern in der Regel nicht so gut geeignet ist Reiseberichte aus bestimmten Städten zu verfassen und wir uns zudem gerade erst einmal in den Reise- und Arbeitsalltag einfinden müssen, wird es in Zukunft in jedem
Monat einen kurzen Reisebericht des vergangenen Monats geben. Ein kurzer Abriss über all die Dinge, die wir erlebt und gelernt haben. Damit ihr miterleben könnt, wie es so ist. Das Leben als Digitaler Nomade on wheels.
02.06.2015, Dienstag, Glauchau, KFZ-Amt Zwickau: wie aufregend. Ich habe mein erstes Firmenauto zugelassen! Mit dem Mietwagen geht es anschließend nach Delmenhorst.
03.06.2015, Mittwoch, Delmenhorst. Nun ist Simon nicht nur auf dem Papier unserer. Ein spannender Moment. Nach einer kurzen Einräumphase, geht es dann abends nach Bielefeld zur Reparatur
04.-08.06.2015, Donnerstag-Montag, Bielefeld und Detmold: die Kupplung wird getauscht und Sebastian wird Schweißweltmeister. Was wir dabei lernen? KFZ-Arbeiten sind dreckig, machen aber Spaß und stolz auf das Geschaffte!
08.-11.06.2015, Montag-Donnerstag, Delmenhorst: In manchen Situationen bin ich besonders froh, dass ich als Digitale Nomadin die Möglichkeit habe bei der Familie sein zu können.
11.-13.06.2015, Donnerstag-Samstag, Butjadingen, Burhave: Unsere erste Tour mit Simon und unser erster Stellplatz mit Meeresblick. Was wir gelernt haben? Meeresblick ist nur schön, wenn tagsüber keine Ebbe ist 😁 und: man kann in Simon auch krank sein.
13.-15.06.2015, Samstag-Montag, Delmenhorst: Eigentlich ist es am schönsten, wenn man krank ist und die Mami einen pflegt 😉
15.-26.06.2015, Montag-darauf die Woche Freitag, Deutschlandtour: Der eigentliche Auslöser unseres Wohnmobil-Kaufes startet. Wir sind Begleitfahrzeug für eine Radtour von Flensburg nach Oberstdorf. Gestartet wird die Tour am Montag aus Delmenhorst mit den Fahrrädern auf dem Fahrradträger hinten an Simon und Fahrtrichtung Flensburg. Doof, wenn die Fahrt durch endlose Staus sabotiert wird. Aber irgendwann ist das Ziel erreicht und die Tour kann starten. Unsere Unterwegshalte:
  • Stade: Wohnmobilstellplatz
  • Wunstorf, Steinhude: Wohnmobilparkplatz
  • Göttingen: Parkplatz im Wohngebiet bei Freunden
  • Bad Hersfeld: Stellplatz am Bad
  • Bad Brückenau/Sinntal: Parkplatz der Pension Sonnenkanzel
  • Eibelstadt: Wassersportclub Eibelstadt Wohnmobilstellplatz
  • Hammelburg: Stellplatz Bleichrasen
  • Rothenburg op der Tauber: Campingplatz Tauber Idyll
  • Ellwangen (Jagst): Parkplatz des Montana-Hotel
  • Langenau: eine Nacht getrennt von Simon im Hotel.
  • Sulzberg: Camping Öschlesee
Nicht nur für die Radfahrer war das eine beeindruckende Strecke. Auch Simon hat mehr als 2000 km abgespult und jegliche Steigung bravourös gemeistert. Für uns war es insbesondere spannend die verschiedenen Möglichkeiten kennen zu lernen, an denen wir mit Simon stehen und übernachten können. Es muss gar nicht immer ein Campingplatz sein. Und seit dieser Tour sind wir Meister darin, die Wohnmobil-Schilder zu entdecken!
26.-30.06.2015, Freitag-Dienstag, Zwickau: Nach diesem unmittelbaren Start haben wir die Zeit in unserer Heimatbasis in Zwickau genutzt, um Simon einer Generalreinigung zu unterziehen. Es wurde ein Fogger gezündet, Polster gereinigt, Fenster geputzt und jede Ecke und Ritze gewienert. Nun glänzt er zwar nicht ganz wie neu, aber doch fast – und es hat alles unsere Ordnung. Insbesondere die für uns noch schwierige Schlafsituation (kennt noch jemand klaustrophobische Gefühle im Alkoven?) wurde entschieden: wir haben uns zwei Matratzen gekauft und werden jeden Abend unten unser Bett bereiten. Das Schlafen im Alkoven wird vielleicht beim Überwintern wieder in Angriff genommen.
Unser Fazit vom Juni: wir müssen langsamer reisen, um produktiv arbeiten zu können!
 
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Über Steffi 80 Artikel
Ich bin Stefanie und reise mit meinem Mann als Digitale Nomaden um die Welt. Auf unserem Blog schreibe ich hauptsächlich über die Gedanken und Vorbereitungen auf dem Weg zum Start unserer Reise ebenso wie die Aufgaben, die sich uns unterwegs stellen.

2 Kommentare

  1. ich finde es erste Sahne, mit „Arbeit im Wohnmobile unterwegs „. Ich will das seit vielen Jahren
    auch jedoch es bleibt immer an dem Thema , was kann _Ich_ arbeiten unterwegs. Wenn Ihr eine
    Idee habt, wie es für mich ginge …. oder _Ihr_ irgendwie einen Tip loswerden möchtet, bitte sendet Ihr mir Ihn, unter meiner Mail-adresse, das wäre super gut……
    Lieben Gruß
    Ute

    • Hallo Ute,

      es gibt eine Menge Möglichkeiten von unterwegs aus zu arbeiten. Ein paar Ideen findest Du hier auf unserer „Digitale Nomaden“ -Seite. Und danach ist Kreativität gefragt 😉
      Es ist auf jeden Fall kein einfacher Weg und es sieht in den meisten Fällen leichter aus als es ist, aber es lohnt sich 🙂
      Also: dran bleiben!
      Lieben Gruß
      Steffi

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