Und in der Ferne…

Weiße Gewächshäuser dahinter Berge
Hier sieht man zwischen Straße und Gewächshäusern wenigstens ein bisschen Natur.Das ist nicht überall so!
Weiße Gewächshäuser dahinter Berge
Hier sieht man zwischen Straße und Gewächshäusern wenigstens ein bisschen Natur.Das ist nicht überall so!

…die Sterne“, das würde ja passen und wäre schön. Leider waren unterwegs heute zunehmend Gewächshäuser zu sehen. Das war nicht so schön. Heute. Allgemein.

Vielleicht liegt es daran, dass wir eigentlich nicht weg wollten von unserem schönen Strand. Dass es so schön gewesen wäre, sich entlang der Sandstrände von der Provinz Murcia bis zur Provinz Almeria zu hangeln.

Oder daran, dass ich heute das erste Mal seit längerem wieder für eine Weile hinter dem Steuer von unserem Simon gesessen habe, was echt anstrengend ist, wenn man es nicht gewohnt ist.

Oder daran, dass unser „Überraschungsbesuch“ in Las Negras nicht so ausgefallen ist, wie wir es uns erhofft hatten.

Aber ich bin heute Abend einfach nur müde. Und von den vielen Gewächshäusern, die unseren Weg gesäumt haben, genervt. Wo sind denn nur die schönen Mandarinenplantagen und Olivenbäume hin? Warum muss man Tomaten hinter weißen Plastikfolien verstecken?

Eine Straße führt gerade durch Berge hindurch
So begann unsere Reise durch Andalusien. Ein bisschen wie verwunschen.

Es ist ja nicht so, als ob es hier nicht auch schöne Wegstrecken gibt in Andalusien. Der Anfang war sehr vielversprechend und auch die A7 um Almería ist teilweise atemberaubend. Aber dann säumen links und rechts riesige weiße Zelt-Städte den Weg. Ein Gewächshaus neben dem nächsten, so dass der Eindruck entsteht, das eine Stadt unmittelbar in die nächste übergeht. Schön ist anders.

Und warum tun wir das dann und verlassen „unseren Strand“? Weil wir am 7.12. in Malaga sein müssen. Dann fliegt Sebastian von dort beruflich nach Berlin. Und da es vom Strand La Higuerica zum Flughafen in Malaga noch knapp 400 km sind und wir das nicht in einem Stück fahren wollen, sind wir heute schon wieder ein Stück gefahren.

Den „kleinen“ Abstecher nach Las Negras haben wir gemacht, weil es fast auf unserem Weg lag und wir dachten, wir könnten den roten Horst von Abenteuer Spanien entdecken. Leider mussten wir ja letzte Woche die Berge schneller als geplant verlassen. Und da es noch so viel zu plaudern, auszutauschen und überhaupt gibt, war es einen Versuch wert. Allerdings konnten wir keinen roten Mercedesbus entdecken (was uns bei der Vorliebe der Zwei für abgelegene Winkel auch nicht weiter verwundert) und so wirklich gefallen hat es uns in Las Negras auch nicht (was uns dann doch ein bisschen verwundert hat). Also haben wir uns durch die Berge zurück gekämpft und sind weiter Richtung Malaga gefahren.

Eine Straße und eine Brücke in einer Schlucht
Die A7 rund um Almería bietet teilweise spektakuläre Ausblicke in Schluchten.

Unser Ziel war dann für heute Almerimar, wo wir das erste Mal im Dunkeln auf einem Stellplatz angekommen sind (was wir eigentlich nie wollten). Übrigens kurz bevor der wirklich sehr spanische Betreiber (sehr charmant und redet wie ein Wasserfall!) die Tore verschließen wollte. Der Platz ist sehr groß und im Dunkeln und auf den ersten Blick nicht sonderlich attraktiv. Dafür sollen der Strand und die Umgebung sehenswert sein. Und das WLAN ist ausreichend schnell zum Arbeiten. Da wir ja eh eher Stubenhocker sind, wird es für einen konzentrierten Arbeitseinsatz morgen sicherlich eine gute Wahl sein. Und Mittwoch fahren wir dann weiter Richtung Malaga.

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Über Steffi 80 Artikel
Ich bin Stefanie und reise mit meinem Mann als Digitale Nomaden um die Welt. Auf unserem Blog schreibe ich hauptsächlich über die Gedanken und Vorbereitungen auf dem Weg zum Start unserer Reise ebenso wie die Aufgaben, die sich uns unterwegs stellen.

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  1. Arbeiten unterwegs auf Andalusiens Straßen unterwegs

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